Motorrad-Diagnosegeräte und -software
Oldtimer © Pete Louver - Fotolia.com
Motorräder sind heutzutage hochkomplexe Hybriden aus Mechanik und Elektrotechnik. Wenn das gute Stück einmal ins Stocken gerät, dann ist es mit dem Ansetzen eines Schraubenschlüssels längst nicht getan. Wo der Fehler liegt wird oft erst über die Anwendung eines Diagnose-Tools, dass die Software des Motorrads ausliest, möglich.
Selbst ein klassisches Triumph Motorrad kann unter Umständen mithilfe einer solchen Diagnose-Software blitzschnell analysiert werden.
Mithilfe dieser raffinierten Systeme werden digitale Fehlerquellen erkannt und können auch gleichzeitig behoben werden. Ein Gerät sollte den höchsten Anforderungen genügen. Auf dem Markt schwirren viele Kits rum, die qualitiativ fragwürdig sind. Deshalb ist es ratsam verschiedene Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ein Motorscanner sollte unbedingt das Auslese und Löschen von Fehlercodes beherrschen. Er muss eine Anzeig von Echtdaten/ Live-Daten besitzen, sowie Löschen von Adaptionswerten möglich machen. Grundeinstellungen müssen durch das Tool wiederhergestellt werden können. Es sollte darüber hinaus das Bremssystem (ABS) auslesen und verändern können. Nützlich für Vielfahrer ist die automatische Bremsbelagverschleißanzeige.
Unbedingt zu beachten gilt, dass die einzelnen Diagnosemöglichkeiten immer vom jeweiligen Modell, dem Baujahr und der Fahrzeugausstattung abhängen. Im Zweifelsfalle sollten speziell dafür ausgebildete Fachkräfte zu Rat gezogen werden. Denn selbst angelesenes Wissen über die technischen Eingeweide eines modernen Motorrads ersetzt nicht die Berufserfahrung eines versierten KfZ-Mechatronikers.
Kategorie: Hard & Software







